Parallel dazu

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11 Kurdisch-Sein und Kurdistan-Solidarität

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In dieser Folge beschäftigen wir uns unter anderem aus queeren kurdischen Perspektiven mit Kurdisch-Sein und Kurdistan-Solidarität in Deutschland. Das Besondere an diesem Austausch ist, dass wir zum ersten Mal einen Gast dabei hatten. Mit Saki @saki.bae tauschen wir uns über Sprache, Identität, Community, gemeinsame Wissensbestände sowie anti-kurdischen Rassismus aus. Gemeinsam haben wir darüber geredet, was Kurdisch-Sein eigentlich ist und was es für uns bedeutet. Wir fragen uns, wie wir uns durch einen Alltag navigieren können, in dem wir ständig mit Zuschreibungen von außen konfrontiert sind und in dem insbesondere die (weißen) Kreise, die sich selbst als kurdistan-solidarisch beschreiben, eine paternalistische und koloniale Kurdistanromantik abziehen.

Wir haben diese Folge Anfang Februar, vor den rassistischen Morden in Hanau, Celle und so vielen anderen Orten aufgenommen. Nicht nur nach all diesen Morden in Deutschland, sondern auch jetzt während des rassistischen Terrors des türkischen Staates gegen insbesondere ezidische Menschen haben wir auch andere Themen, die bei uns in Bezug auf Kurdisch-Sein und Kurdistan-Solidarität in Deutschland oben auf liegen. Diese Folge ist also eine Momentaufnahme unserer Perspektiven von Anfang Februar.

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Über diesen Podcast

Parallel dazu ist eine Community von BPoC in Hamburg, die Lust haben ihre Perspektiven auf gesellschaftliche Verhältnisse, politische Bedingungen und ihr Leben hörbar zu machen und mit anderen zu teilen. Unsere Selbstbezeichnungen sind dabei zum Beispiel: Schwarz, Person of Color, Kanak*in, Ausländer*in, Muslim*in, Arbeiter*innenkind, Queer und vieles mehr. In vielen Themen haben wir unterschiedliche Meinungen, verschiedene gesellschaftliche Positionierungen und unterschiedliche politische Hintergründe – es gibt also oft keinen gemeinsamen Gruppenkonsens. Wir finden unseren Austausch untereinander aber genau wegen unserer unterschiedlichen Perspektiven so spannend und haben Lust diese Auseinandersetzungen, die ein wichtiger Teil von Communities sind, mit euch zu teilen.

Der Podcast ist von uns für uns, also eine Form unseres Empowerments. Wir richten uns außerdem in erster Linie an andere Menschen, die Rassismuserfahrungen machen und hoffen, dass es Momente des Wiedererkennens eigener Positionen, des Empowerments und Verbunden-Fühlens gibt.

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